Blog von Sandra Hofhues
Ist die Ökonomisierung der Bildung ökonomisch? Thema Schule
Verfasst von Sandra Hofhues am Sa, 2008-10-25 11:07. Bildung | Diskussionsrunde | Effektivität | Effizienz | Nutzen | Ökonomie | Ökonomisierung | ThemenabendDer erste Themenabend zum Kindergarten ist vorüber, der zweite folgt sogleich: Am 10. November 2008 wird der Verein Ökonomie & Bildung e.V. zusammen mit Josef Erhard, Amtschef im Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Bernd Zymek, Erziehungswissenschaftler der Universität Münster, und Prof. Dr. Ludger Wößmann, Bildungsökonom an der LMU, über die Ökonomisierungstendenzen an der Schule diskutieren. Zu erwarten ist, dass v.a. das G8 und die damit verbundenen Probleme bei der Implementation großen Raum einnehmen werden. Weitere Diskussionsanker: der Stellenwert von Projektarbeit in der Schule, die Verlängerung der Primarstufe oder das mangelnde Feedback in der Lehrerausbildung. Wer mehr über den Themenabend in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung wissen will, kann sich hier den Flyer ansehen und ggf. anmelden.
Handbuch zur ökonomischen Bildung
Verfasst von Sandra Hofhues am Mi, 2008-07-23 15:57. Handbuch | Ökonomie | ÖkonomiebegriffDas "Handbuch zur ökonomischen Bildung" steht in achter Auflage bei Google-Books zur Verfügung - interessante Artikel, wenn man sich für grundlegende Fragen aus diesem Bereich interessiert und nicht zwingend auf die aktuellste Auflage des Buches zurückgreifen möchte.
Innovation trifft Tradition - Hochschule im 21. Jahrhundert
Verfasst von Sandra Hofhues am Di, 2008-01-15 15:42. Hochschullehre | TagungUnter dem Motto "Innovation trifft Tradition - Hochschule im 21. Jahrhundert" findet am Freitag, 18. Januar 2008, die erste w.e.b.Square-Tagung in Augsburg statt. Auf Initiative der wissenschaftlichen Online-Zeitschrift der Professur für Medienpädagogik werden MuK-Studierende und Doktoranden zu Themen aus ihrer Hochschulwelt sprechen (Tagungsprogramm). Die Veranstaltung beginnt um 12.00 Uhr in Raum 2102 (HSZ, Phil.-Soz.-Fakultät) und endet gegen 16.30 Uhr mit der Verleihung des Best Paper Awards. Die Teilnahme an der Tagung ist selbstverständlich kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Das Unternehmen als guter Bürger - eine (staats-) theoretische Fundierung
Verfasst von Sandra Hofhues am Di, 2008-01-15 13:31. Bürger | Corporate Citizenship | Corporate Volunteering | Ökonomie | WirtschaftsethikWird heute über Corporate Citizenship gesprochen, so wird darunter i.d.R. eine Form gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen verstanden, welches sich auf Kurz oder Lang auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg einer Profit-Organisation auswirken soll. Corporate Volunteering-Programme stellen z.B. ein Instrument zur betrieblichen Personalarbeit dar und sollen somit einen „ökonomischen Zweck“ (Pinter 2006, 5) erfüllen. Wie lässt sich aber soziales Engagement mit marktwirtschaftlichem Verständnis vereinbaren? Der Wirtschaftsethiker Peter Ulrich (2002) verweist zu diesem (scheinbaren) Widerspruch auf den republikanischen Liberalismus. Gesellschaft wird demnach als „wohlgeordneter Rechts- und Solidaritätszusammenhang“ (ebd., 283) verstanden, in der der „republikanisch gesinnte freie Bürger […] seine Mitverantwortung für die gute Ordnung der Res publica“ (ebd.) anerkennt. Unabhängig von ihren Rollen und Funktionen im Wirtschaftsgeschehen, jene Bürger akzeptierten von ihrem Selbstverständnis her nur den Erfolg, den sie vor sich selbst wie vor anderen mit guten Gründen vertreten könnten (vgl. ebd., 289). Ein Unternehmen hat also sein Handeln vor der Öffentlichkeit zu legitimieren und sollte infolgedessen als „guter Bürger“ im Sinne aller agieren – zumindest nach o.g. Theorie.
Prosit Neujahr! Studieren 2007.
Verfasst von Sandra Hofhues am Fr, 2007-01-05 14:11.Wenn man selbst einen Bachelor und Master studiert, verfolgt man mit großem Interesse jegliche Diskussion um die neuen Studiengänge, so habe ich manchmal das Gefühl. Klar, denken jetzt viele, das ist ganz normal. Ich finde das aber auch überaus wichtig! Immerhin hängt von der erfolgreichen Einführung der neuen Struktur vieles ab: Es geht um eine qualitativ gute Ausbildung von Studenten für den Arbeitsmarkt, auch um die des wissenschaftlichen Nachwuchs und überhaupt um das Ansehen deutscher Fachkräfte in unserer globalisierten Welt.


